10 Jahre Bioenergie NÖ Nahwärmeanlagen in Niederösterreich - das Fest in Maria Laach am Jauerling

Obmann Gerhard Rathammer, Bgm. Edmund Binder, sowie Ortssprecher der Bioenergie NÖ und Aufsichtrat Obmann Karl Sommer gratulieren bei der 10 Jahresfeier der Bioenergie NÖ Herrn NR Hermann Schultes zu seinem 60 Geburtstag. Foto: Manfred Kirtz

Am 22.09.2013 wurde im Zuge eines Festaktes in Maria Laach am Jauerling das 10-jährige Jubiläum der Bioenergie NÖ mit den Mitgliedern, Fest- und Ehrengästen gefeiert.

„Speziell die Bioenergie NÖ reg.Gen.m.b.H. ist seit zehn Jahren ein Garant für den Einsatz regionaler bäuerlicher Biomasse bei ihren Nahwärmeanlagen. Die Kunden der Bioenergie NÖ haben eine sichere Wärmeversorgung und die Gewissheit, dass ihr Geld nicht an weit entfernte Lieferanten aus Ländern ohne Demokratie, dafür aber vielen Umweltlasten geht. Unsere Wärme kommt aus der Region und die Menschen, die dafür arbeiten, geben ihr Geld auch wieder in der Region aus. Das ermöglicht Arbeitsplätze und soziale Sicherheit. Die Bioenergie NÖ leistet einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung“ vermeint Hermann Schultes, Präsident der LK NÖ, bei der Festrede.

„Gegründet wurde die Bioenergie NÖ 2003 mit dem Ziel, einen Anbieter für biogene Nahwärme auf Basis land- und forstwirtschaftlicher Betreiber in Niederösterreich zu etablieren legt. Der technische Betrieb sowie die Bereitstellung des Waldhackguts erfolgt durch eine örtliche Gruppe. Geschäftsführung, Buchhaltung und Rechnungswesen werden zentral durchgeführt. Dadurch ist es der Betreibergruppe vor Ort möglich, sich auf den Betrieb der Anlage und um die Zufriedenheit der Kunden zu kümmern“ legt Obmann Gerhard Rathammer dar.

Möglich wurde dieses Modell durch die Trägerorganisationen der Genossenschaft, u.a. die Landwirtschaftskammer NÖ, dem Waldverband NÖ mit den Waldwirtschaftsgemeinschaften, dem NÖ Heizwerkverband und AGRAR PLUS GmbH sowie vielen engagierten Land- und Forstwirten.

Durch die Struktur ist es möglich, für öffentliche Stellen, Wohnbauträger und Gewerbebetriebe einen Ansprechpartner für biogene Wärmelieferung bereitzustellen, der einerseits das Projekt umsetzt und andererseits eine örtliche Betreibergruppe etabliert.

„Durch dieses System wird jedem Projekt seine Eigenständigkeit gegeben jedoch mit der Möglichkeit aus dem Erfahrungspool unseres Netzwerkes zu profitieren“ verweist Obmann Gerhard Rathammer auf die Vorteile der Bioenergie NÖ.

In Summe konnten bereits mehr als 50 Biomasse-Nahwärmeprojekte in Niederösterreich umgesetzt werden. Mit den 344 land- und forstwirtschaftlichen Mitgliedern werden 610 Kundenobjekte mit Wärme aus rund 37.000 Srm regionalem Waldhackgut versorgt.
Dadurch können jährlich 2,5 Millionen Liter Heizöl und 8000 Tonnen CO2 eingespart werden.

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